Für den Mürbteig das Mehl mit dem Backpulver, dem Vanillezucker, 125 gr Zucker, dem Ei und ca. 250 gr Butter verkneten. Mürbeteig abgedeckt 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Inzwischen die Zwetschgen putzen, waschen, abtrocknen und entkernen.

Den Mürbteig auf etwas Mehl ausrollen und eine eingefettete Fettpfanne – auch Backblech genannt – damit auslegen. die Haselnüsse mit dem restlichen Zucker, dem Paniermehl und dem Zimt gut vermischen. Die Hälfte davon auf den Teig streuen. Zwetschgen so eng wie möglich auf den Mürbteigboden stellen und mit der restlichen Nussmischung bestreuen.

Restliche Butter in Flöckchen aufsetzen und den Kuchen etwa 40 Minuten backen. Den Zwetschgenkuchen noch lauwarm mit steif geschlagener Sahne oder Vanilleeis servieren.

Zutaten für 1 Kuchen bzw. ein Backblech
375 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
225 gr Zucker
1 Ei
350 gr Butter
1,5 kg Zwetschgen
100 gr gemahlene Haselnüsse
100 gr Paniermehl
1 Eßl Zimt
Mehl zum Ausrollen
Shne oder Vanilleeis als Beilage

Die Zutaten auf einem Nudelbrett – oder mit einer Küchenmaschine – zu einem Teig verarbeiten. Etwas kalt stellen und nach dem auswellen mit beliebigen Formen ausstechen. Diese ausgestochenen Formen sollten über Nacht liegen bleiben. Am Folgetag werden sie mit Eigelb bestrichen, mit Mandeln und Hagelzucker bestreut und in einem nicht zu heissen Ofen gebacken. So das Rezept von ca. 1960.

Ich persönlich würde von 160 Grad ausgehen und ca. 25 Minuten Backzeit.

Zutaten:
375 gr Mehl (ich persönlich nehme T 550)
250 gr Butter
250 gr Zucker
250 gr ungeschälte, geriebene Mandeln
1 Ei
etwas Zitronenschale
20 gr Zimt
1 Messerspitze Nelken

Quelle:
Köstliche Spezialitäten aus der schwäbischen Küche
SW Taschenbuchreihe
Schwabenwerk GmbH, Stuttgart

Hohenloher Rahmblotz

Alle Zutaten der Reihenfolge nach verrühren und auf den ausgerollten Hefeboden streichen, mit Zimt- und Zuckergemisch bestreuen und Butterflöckchen draufsetzen. Im auf 250 Grad vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen.

Zutaten

250 gr Quark
1/4 l süße Sahne
2 Essl. Zucker
2 Essl. Mehl
2 Eier, süßer Hefeteig

Die Hefe mit der warmen Milch, 1 TL Zucker und 250 gr Mehl glatt rühren. Den Vorteig abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. Er sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

Inzwischen das restliche Mehl mit dem restlichen Zucker, der weichen Butter, den Eiern, dem Rum und der abgeriebenen Zitroneneschale in eine Schüssel geben.

Vorteig hinzugügen und alles miteinander zu einem gerührten Hefeteig verarbeiten. Den Hefeteig zugedeckt erneut ca. 30 Minuten gehen lassen. INzwischen das Butterschmal – oder auch das Fritierfett – in einem weiten Topf auf 180 Grad erhitzen.

Das Fett ist heiß genuig, wenn sich an einem Holzstäbchen (ich nehme immer einen Holzkochlöffel) welches man ins heisse Fett hält, Bläschen bilden. Von dem Hefeteig mit eniem Teelöffel kleine Klößchen abstechen und in das heiße Butterschmalz oder Fritierfett geben.

Nonnenfürze darin portionsweise rundherum ca. 5 – 8 Minuten goldgelb ausbacken und herausnehmen, abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zutaten

40 gr Hefe
300 ml lauwarme Milch
75 gr Zucker
500 gr Mehl
50 gr Butter
3 eier
3 EL Rum
Schale von 1 abgeriebenen Zitrone
1 Prise Salz
1 1/2 kg Butterschmalz oder Fritierfett zum Backen

Hutzelbrot – Rezept aus dem Schwarzwald – Ein Rezept, welches wohl vorwiegend in der Weihnachtszeit ans Tageslicht geholt wird. Weitere weihnachtliche Rezepte gibt es jede Menge hier (auch Infos über Brauchtum, Neujahrssitten und vieles andere mehr), rund um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel.

Am Tag bevor das Hutzelbrot gebacken werden soll werden die Birnenschnitze und die Zwetschgen gewaschen und in 1 1/2 l Wasser über Nacht einweichgeweicht. Am folgenden Tag werden dann die Birnen und Zwetschgen mit 300 g Zucker aufgekocht und in ein Sieb gegeben, damit die Brühe aufgefangen werden kann. Die Früchte werden danach klein geschnitten..Roggenmehl in eine große Schüssel geben und in das Mehl eine Mulde drücken für den Vorteig, der aus Hefe, etwas Zucker und etwas von der Brühe angerühert wird. Sobald der Vorteig Blasen geworfen hat wird er zusammen mit Mehl und etwa 400 ml Brühe zu einem Brotteig verarbeiten, der etwa eine 3/4 Stunde geknetet werden muß. Ist der Teig zu fest, noch etwas Brühe dazugeben. Etwas Brühe zum Bestreichen übrig lassen.

Zu dem Teig kommen dann die geschnittenen Birnenschnitze und Zwetschgen, die Korinthen und die Sultaninen, die gehackten Nusskerne, sowie das würfelig geschnittene Zitronat und Orangeat, Zimt- und Nelkenpulver, Kirschwasser und Salz. Wenn alles gut durchgearbeitet ist so werden mit nassen Händen fünf längliche Laibe geformt, die dann auf ein mit Mehl bestäubtes Brett gelegt werden und die über Nacht ruhen sollen. .

Am nächsten Tag in dem auf 180 Grad vorgeheizten Backofen 1 1/2 Stunden backen. Bevor die Laibe in den Ofen kommen und nochmals 5 Minuten vor dem Herausnehmen werden sie mit dem Rest der Brühe bestrichen, so dass sie eine dunkle, glänzende Farbe bekommen.

Zutaten:

750 gr getrocknete Birnenschnitze

500 gr getrocknete Zwetschgen

300 gr Zucker

1 1/2 kg Roggenmehl

20 gr Hefe

1/4 l Wasser

1 EL Zucker

1 EL Salz

125 gr Korinthen

125 gr Sultaninen

250 gr Walnusskerne (gehackt)

40 gr Zitronat in Würfeln

40 g Orangeat in Würfeln

1 1/2 TL Zimtpulver

1 TL Nelkenpulver

1/8 l Kirschwasser

Einen Weckenteig (mit wenig Hefe) herstellen und diesen ganz dünn und lang auswellen. Dann mit 2 geschlagenen Eiern bestreichen. Von jungen Zwiebeln die grünen Zwiebelröhrchen beschneiden, ungefähr 1/4 cm lang schneiden und mit 2 Eiern, Kräuterkäse, Salz, Kümmel und Öl mischen. Diese Masse auf den Teig aufstreichen und Butterflöckchen darauf geben.

Der Ofen muss sehr heiß sein. Der Dünnetfladen wird ohne Blech in den Ofen jongliert und hell angebacken. Wenn er halb fertig ist, herausnehmen, nochmals Butterflöckchen darauf geben und im Ofen backen bis er knusprig ist. Dann schneiden, rollten und heiß auf den Tisch bringen.

In Biberach und Oberschwaben ist das ein Mittagessen und wird meist mit Kaffee oder Bier zusammen serviert.

Zutaten:
Hefeteig – Grundrezept (20g Hefe, 400g Mehl, 1 Tasse Wasser, eine Prise Salz, und etwas Olivenöl; je nach Wunsch kann noch ein Ei zugegeben werden oder das Olivenöl durch Butter ersetzt werden).

frische, junge Zwiebelröhrchen
4 Eier
1/2 Pfund Butter
Kräuterkäse
Salz
Kümmel

Dieses Bauernbrot wird mit Sauerteig zubereitet. Wehr mehr über die Zubereitung und Herstellung von Sauerteig wissen möchte, der kann mal bei uns hier unter Sauerteig 1 oder unter Sauerteig 2 ein paar Informationen dazu erhalten.

So, nun aber zum eigentlichen Rezept:

Zutaten:

250 gr Sauerteig, 1/2 l Wasser, 20 gr Hefe, 1 kg Weizenmehl (Type 550, 2 EL Salz, 4 mittelgroße, gekochte, geriebene Pellkartoffeln

Den Sauerteig mit 1/4 l lauwarmem Wasser und der zerbröckelten Hefe sowie etwas Mehl vermischen. Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Grube drücken, in welche der angerüherte Sauerteig eingelegt wird. Die Schüssel zugedeckt über Nacht an einem warmen Ort gehen lassen.

Am nächsten Tag das restliche lauwarme Wasser, Salz und die geriebenen Kartofeln zugeben, den Teig kräftig durchkneten und nochmals zugedeckt für eine Stunde stehen lassen.

Auf einem bemehlten Brett einen Laib formen und diesen auf ein gefettetes Blech legen, nochmals zudecken und kurz gehen lassen. Die Oberfläche des Brotes mit einem scharfen Messer einritzen und das Brot auf die unterste Stufe des Backofens schieben. Eine halbe Tasse Wasser in den Ofen stellen oder aber das Wasser vorsichtig auf den Backofenboden gießen.Danach den Ofen schnellstmöglich schließen und nach 15 Minuten kurz öffnen. Nch dem Backen das Brot mit Wasser bestreichen, damit es einen schönen Glanz bekommt.

Backhitze: ca. 240 Grad bei einer Backzeit von ca. 1 Stunde 10 Minuten

Den Sauerteig zudecken und über Nacht bei ungefähr bei 26 – 30 Grad zugedeckt stehen lassen.

Die Kartoffeln schälen und kochen um sie danach durch den Fleischwolf zu drehen. Das Restliche Weizenmehl in eine Schüssel geben und darin eine Mulde drücken, in welche die Hefe gebröckelt wird. In diese Mulde 1 TL Zucker zufügen und das ganze mit 3 EL lauwarmen Wasser und etwas Mehl zu einem Vorteig verarbeiten. Danach die Schüssel wieder mit einem Tuch bedecken und bei 26 – 30 Minuten ungefähr eine Stunde gehen lassen.

Danach den Sauerteig, das restiche lauwarme Wasser, die Kartoffeln und das Salz dem Hefevorteig zugeben und in einer Schüssel zu einem glatten Teig verarbeiten. Einige Zeit, zumindest 10 Minuten, kräftig durchkneten, danach wieder das übliche Ritual: die Schüssel mit einem Tuch bedecken und bei einer Temperatur zwischen 26 und 30 Grad ruhen Lassen, und das für ca. eine Stunde. Danach den Teig nochmals kräftig durchkneten und einen runden Brotlaib formen. Diesen dann auf ein gefettetes Backblech legen und sternförmig einschneiden. Danach wieder mit einem Küchentuch abdecken.

Das Brot wiederum bei 26 – 30 Grd für ca. 2 Stunden gehen lassen.

Vor dem Backen sollte das Brot noch mit lauwarmem Wasser bestrichen werden. Hilfreich ist es ebenfalls, wenn eine Tasse kochendes Wasser mit in den Backofen gestellt wird. Diesen schwäbischen Rundlaib im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 225 Grad (das entspricht im Gasherd einer Stufe 4) 60 – 70 Minuten backen.

Zutaten:

250 gr Sauerteig – entweder nach Sauerteigzubereitung 1 oder dem Rezept der Sauerteigzubereitung 2

1/2 l lauwarmes Wasser

1000 gr Weizenmehl Type 812

20 gr Hefe

1 TL Zucker

200 gr Kartoffeln

4 TL Salz

Dieses Rezept stammt aus dem „Kleinen BrotBackBuch“ von Margret Uhle und Anne Brakemeier.

Ein Stück Teig (es werden Mutscheln von 100 gr – 6 kg hergestellt) legt man rund und oben etwas abgeflacht vor sich hin. In der Mitte der
Mutschel wird ein kleines Quadrat eingschnitten. Am äußeren Ende des Teiges werden gleichmässig verteilt acht Einschnitte gemacht, die
dadurch entstehenden Zinken werden etwas in die Länge gezogen, so daß eine sternförmige Form entsteht.

Zum Schluß wird ein kleiner, geflochtener Teigkranz am Anfang der Zinken auf die Mutschel gelegt. Alles mit Ei bestreichen und sehr vorsichtig
bei mittlerer Ofenhitze backen.

Die folgenden Zutaten werden also zu einem mürben, gesalzenen, festen Hefeteig verarbeitet:

600 gr Mehl
ca. 1/4 l Milch
100 gr Fett
10 gr Salz
30 – 40 gr Hefe

Für dieses Ulmer Brot einen festen Teig aus den Zutaten herstellen und diesen ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas oder einem Ring Küchlein ausstechen und diese in der Hälfte zusammenlegen und in eine Kapselform setzen. Entweder man setzt diese Hälften ganz dicht nebeneinander oder man formt Kugeln aus dem Teig und wellt diese dann zu ovalen Scheiben aus.
Nachdem die Masse gut aufgegangen ist macht man in der Mitte der Länge nach einen Einschnitt und bestreicht sie nach dem Backen, noch warm, mit Rosenwasser.

Das Ulmer Brot soll so dünn wie möglich aufgeschnitten werden

Zutaten:
1 kg Mehl
180 gr Zucker
Zitronenschale, Salz
2 Eier
40 gr Hefe
ca. 1/4 l lauwarme Milch