Mir selber passiert es nur recht selten, dass sich Schaum auf meiner Konfitüre bildet. Das scheint daran zu liegen, wenn die Konfitüre zu dickflüssig ist. Eventuell hat auch der Holzkochlöffel damit zu tun.

Sinnvoll ist es nach dem Konfitüre/Marmelade kochen mit einem Schaumlöffel den Schaum abzunehmen, damit dieser nicht später im Glas unschön aussieht.

Ein Hilfsmittel kann auch eine Zugabe von etwas Zitronensaft sein, damit sich die Schaumbildung weitestgehend reduziert. Ebenfalls lasse ich vor dem Kochen den Zucker einige Zeit auf den Früchten liegen.

Unsere Großmütter haben übrigens gegen den Schaum ein Stückchen Butter mitgekocht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass durch das Aufdenkopfstellen die Gläser besser Vakuum ziehen. Desweiteren sind in meiner Konfitüre/Marmelade immer auch Fruchtstückchen. Die würden sich unten absetzen, wenn ich nicht zuerst auf den Kopf stellen würde und erst nach ein paar Minuten wieder zurück.
Auch wird dadurch der obere Teil des Glases sterilisiert. Wobei ich allerdings gelesen habe, dass das gar nicht erforderlich ist.

Gläser und Deckel heiß ausspülen, auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.

Die Erdbeeren halbieren, Kiwi in Stücke schneiden und beides mit dem Pürierstab gut vermengen um es dann mit dem Gelierzucker zu vermischen. In einem breiten Topf zum Kochen bringen, nach Packungsangabe (auf dem Gelierzucker) kochen.

Topf vom Herd nehmen, Gläser in die Spüle stellen, Konfitüre heiß einfüllen und sofort verschließen. Die Gläser ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen – danch können sie wieder ganz normal auf dem Boden stehen.

600 gr Erdbeeren, geputzt
400 gr Kiwi, geschält
500 gr Gelierzucker 2 plus 1
ca. 5 Schraubdeckelgläser a 200 ml

Anmerkung:Zu beachten ist beim Marmelade kochen im Brotbackautomaten dass immer der Gelierzucker 2:1 verwendet wird, bei 1:1 funktioniert es nicht – diese Information konnte ich auch der Bedienungsanleitung des Unold Backmeisters entnehmen.

Die Früchte werden gewaschen und von den Kernen befreit und dann mit wenig Wasser gekocht. Danach streicht man/frau die Früchte durch ein Sieb und gibt auf 1 Liter Aprikosenmark 500 g Gelierzucker (Es können auch die 1:2 oder 1:3 Gelierzuckerpackungen verwendet werden; einfach umrechnen).Da die Aprikosen schwer gelieren, fügt man am besten eine Flasche Geliermittel und den Saft von einer halben Zitrone dazu. Die Marmelade benötigt dann nur zehn Minuten um, einzukochen und behält ihre schöne Farbe und das volle Aroma.

Man füllt sie noch heiß in die Einmachgläser, die man mit Cellophan oder Pergament zubindet. Ein anderer Weg sind natürlich Gläser mit Schraubdeckel.

Oder die Alternative: (falsche) Aprikosen-Marmelade, dazu benötigt man:

Aprikosen-Marmelade (falsche)

250 g Dörraprikosen weicht man in 2 Litern Wasser ein und kocht sie dann mit 250 g fein aufgeriebenen Karotten weich. Diese Masse wird dann durch ein Sieb gedrückt, mit Zitronensaft abgeschmeckt und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker gesüßt.

Die Marmelade wird besonders schön steif, wenn man eine Flasche Geliermittel oder je nach Angabe auf dem Päckchen Geliermittel, dazu gibt.